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CORPORATE FINANCE

Die Erfolgsformel für Finanzprofis
ISSN: 1437-8981
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CORPORATE FINANCE
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Produktbeschreibung

CORPORATE FINANCE ist ein crossmediales Fachmedienportfolio, das auf die anspruchsvolle Zielgruppe der Finanz- und Kapitalmarktexperten zugeschnitten wurde und medienübergreifend die Themenbereiche Unternehmensfinanzierung, Bewertung, M&A und Kapitalmärkte abdeckt.

Grundlagen- und Hintergrundwissen bieten die beiden Fachzeitschriften CORPORATE FINANCE biz und CORPORATE FINANCE law.

CORPORATE FINANCE biz zeigt die neuesten Trends und Methoden aus dem Bereich Kapitalmarkt, Mergers & Acquisitions, Bewertung, Unternehmensfinanzierung und Finanzmanagement praxisorientiert und fortschrittlich auf. Die Fachzeitschrift vermittelt mit Aufsätzen, Analysen und aktuellen Meldungen aus der Finanzwirtschaft das entscheidende Wissen für den anspruchsvollen Informationsbedarf von Corporate Finance-Profis.

CORPORATE FINANCE law schlägt eine Brücke zwischen Recht und Ökonomie. Wirtschaftswissenschaftliche Themen, die für ein Verständnis juristischer Zusammenhänge notwendig sind, werden für den in erster Linie juristischen Adressatenkreis aufbereitet. Renommierten Experten stellen gesellschafts- und kapitalmarktrechtliche sowie steuer- und bilanzrechtliche Aspekte in ihrem ökonomischen und finanzwirtschaftlichen Kontext dar. CORPORATE FINANCE law enthält neben deutschsprachigen Beiträgen auch englischsprachige Artikel, um aktuelle Themen und Trends aus anderen Ländern zu beleuchten.

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis aus Heft Nummer 04 vom 03.06.2013

Agenda

Prof. Dr. Klaus Röder | Dr. Christoph Schmidhammer | Miriam Jeschke

Bid-Ask-Spreads von DAX ETFs im Intradayhandel

Der Beitrag analysiert Intraday Bid-Ask-Spreads der fünf zum Zeitpunkt der Untersuchung existierenden Exchange Traded Funds (ETFs) auf den deutschen Leitindex DAX. Die Auswertung sekündlicher Daten zeigt, dass sich vier ETFs auf einem qualitativ vergleichbaren Niveau befinden, ein ETF liegt deutlich darüber. Dennoch kann eine eindeutige, signifikante Rangfolge gebildet werden. Die Rangordnung bleibt auch unter Berücksichtigung verschiedener Volatilitätsniveaus des DAX bestehen. Insgesamt kann das Spreadniveau als niedrig bezeichnet werden. Es ist auffällig, dass sich die Spreads im Tagesverlauf nur geringfügig verändern und Informationsasymmetrien im DAX ETF-Handel offensichtlich keine Rolle spielen.

CFB0586584, CFB 2013 S. 187  

Dr. Harald Kinateder

Mittelstandsanleihen - Eine kritische Betrachtung aus der Sicht von KMU und Investoren

Die Finanzierungssituation deutscher KMU war in der Vergangenheit überwiegend durch langfristige Geschäftsbeziehungen mit Banken (Hausbankprinzip) geprägt. Allerdings sind in der letzten Zeit verstärkt Anleiheemissionen von Mittelständlern zu beobachten. Diese Tatsache wirft die Frage auf, warum in Deutschland viele KMU nun verstärkt auf Anleihen setzen, da sich unter den Emittenten einige KMU befinden, die erstmalig Anleihen platziert haben. Zudem wird analysiert, welche Perspektiven diese Papiere Investoren bieten und worauf Investoren bei der Auswahl der Anleihen achten sollten. Für KMU sind Anleihen nicht nur unter dem Hintergrund von Basel III interessant, um sich unabhängiger von Banken zu machen.

CFB0581539, CFB 2013 S. 190  

Prof. Dr. Marcus Vögtle | Markus Amendt

Wertoptimierende Kapitalstrukturgestaltung im Rahmen von Unternehmensübernahmen - Eine Untersuchung anhand historischer Transaktionen in den Euro-Ländern in den Jahren 2001 bis 2010

Mit einer geschickten Steuerung des Verschuldungsgrads kann der Wert eines Unternehmens gesteigert werden. Diese Studie analysiert, ob bei der Finanzierung von Unternehmensübernahmen die Kapitalstruktur des Käuferunternehmens optimiert wird und soll eventuelle Wertsteigerungspotentiale, die aus einer vernachlässigten Optimierung resultieren, aufdecken. Dazu wird die Kapitalstruktur bei 40 Unternehmensübernahmen der Jahre 2001 bis 2010 in den Euro-Ländern untersucht und mit der jeweils theoretisch optimalen Kapitalstruktur verglichen.

CFB0586583, CFB 2013 S. 195  

Prof. Dr. Jens-Eric von Düsterlho | Peyman Momtaz | Prof. Dr. Philipp Zaeh

Underpricing and Long-Run Performance of Initial Public Offerings: Empirical Evidence from Germany

This paper examines the underpricing phenomenon and the long-run performance of initial public offerings (IPOs) in Germany between 2004 and 2011. The authors use market-adjusted initial returns, ex ante and ex post initial raw returns to measure underpricing. Buy-and-hold abnormal returns are estimated to quantify long-run performance. CDAX, DAX and JP Morgan IPOX Europe 50 serve as performance benchmarks. They also test the impact of several determinants of IPO performance such as market segments, industries, origin, underwriter reputation, size in terms of market capitalization and share capital as well as chronological order. In addition, the authors compare the performance of German IPOs to European IPOs.

CFB0581620, CFB 2013 S. 209  

Tools

Christoph Karl

"Öffentliche Übernahmen" börsennotierter Unternehmen in Deutschland: Halbjahresreport 2. Halbjahr 2012

Geringeres Volumen bei gleichbleibender Anzahl an Übernahmen: Der Markt für öffentliche Übernahmen gibt in 2012 ein zweigeteiltes Bild ab. Zwar treten u.a. bei DOUGLAS und WMF erneut Finanzinvestoren in größeren Transaktionen auf den Plan und bezahlen sogar stattliche Prämien auf den Kurs vor Bekanntgabe der Übernahmeabsichten, insgesamt gibt es jedoch nicht mehr öffentliche Übernahmeangebote als 2011. Die Rückkehr der Finanzinvestoren ist dennoch positiv zu sehen, bislang scheint das Kursniveau der potentiellen Targets nicht zu stören. Gleichzeitig notieren die Aktienmärkte auf neuen Rekordhochs, der DAX hat sich seit 2009 mehr als verdoppelt. Die Frage, ob die aktuellen Kurse in Zukunft potentielle Übernehmer abschrecken oder die Stabilität der Börsen in den letzten Jahren diese zu Übernahmeangeboten verleiten wird, ist schwierig zu prognostizieren.

CFB0592448, CFB 2013 S. 220  

Benjamin Hammer | Alexander Lahmann | Prof. Dr. Bernhard Schwetzler

Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

In dieser Ausgabe finden Sie Daten für den deutschen Kapitalmarkt zum Stichtag 15.04.2013. Diese werden erläutert und diskutiert. Dabei stehen die Veränderungen seit dem 15.04.2012 für die erhobenen Equity- und Asset-Betas, dem Debt-Equity Ratio und den Multiples der verschiedenen Industrien im Mittelpunkt. Außerdem werden Trailing und Forward Multiples mit den Vorjahres-Werten verglichen. Der Lehrstuhl Finanzmanagement und Banken an der HHL Leipzig Graduate School of Management ermittelt seit 2006 vierteljährlich Multiplikatoren, Betafaktoren und Eigenkapitalkosten für den deutschen Kapitalmarkt und stellt diese auf der Internetseite www.finexpert.info zur Verfügung. Folgende Anforderungen werden gestellt: (1) Die Quellen für die verwendeten Rohdaten sind offen zu legen. (2) Die Definitionen von verwendeten Größen und die daraus berechneten Kennzahlen müssen eindeutig sein und klar kommuniziert werden. (3) Wegen der vorhandenen Ermessensspielräume sind die Methoden zur Berechnung der Kennziffern so darzustellen, dass potenzielle Nutzer die Ermittlung der relevanten Größen nachvollziehen können. Die Details der Berechnung sind im Artikel "Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen - Erläuterungen zu den Kapitalmarktdaten von www.finexpert.info und CORPORATE FINANCE biz", CFB 7/2011 vom 10.10.2011 S. 430 (434) nachzulesen.

CFB0593489, CFB 2013 S. 226  

Outlook

Dr. Marc Hayn | Dr. Moritz Bassemir

Goodwillbilanzierung - Noch ein Thema nach Jahren der Finanzmarkt- und Schuldenkrise?

Der Beitrag untersucht Goodwill Impairments der Unternehmen des STOXX Europe 600. Die Ergebnisse zeigen für die Jahre 2008 bis 2010, dass bis auf die Goodwill-Abschreibungen zweier Banken im Jahre 2008, die Finanzmarktkrise auf die Höhe der gesamten jährlichen Goodwill Impairment-Buchungen über alle Unternehmen nur einen geringen Einfluss hatte. Erst im Jahr 2011 fielen die Goodwill Impairments i.H.v. insgesamt 76 Mrd. € deutlich höher als in den Vorjahren aus. Trotzdem verzeichnete noch mehr als ein Viertel aller Unternehmen des STOXX Europe 600 zum Dezember 2011 einen Marktwert, der deutlich unter dem Buchwert des Eigenkapitals liegt. Dies deutet darauf hin, dass der Goodwill Impairment-Test auch in Zukunft von hoher Bedeutung für die Unternehmen sein wird.

CFB0585312, CFB 2013 S. 231  

Daniel Cezanne | Prof. Dr. Dirk Schiereck | Dr. Olaf Streuer

Mittelstandsanleihen - Hype oder Zukunftsmodell? Eine empirische Performanceanalyse im Vergleich der Mittelstandssegmente Bondm und Entry Standard

Angesichts der Verwerfungen an den Finanzmärkten und einer zunehmend restriktiven Kreditpolitik der Banken gewinnt die Finanzierung über Anleihen erheblich an Bedeutung. Für mittelständische Unternehmen bieten dabei die noch jungen Börsensegmente für Mittelstandsanleihen neue Perspektiven, ihre Finanzierungsbasis zu verbreitern. Die Analyse der Primärmarktperformance von Anleiheemissionen in den Segmenten Bondm in Stuttgart und Entry Standard für Anleihen in Frankfurt zeigt, dass die Emittenten nicht in jedem Fall erwarten können, dass sie ihren Finanzierungsbedarf vollständig über die Emission einer Mittelstandsanleihe decken können. Dafür ist die Zielerreichungsquote an beiden Börsenplätzen insgesamt (noch) relativ schwach.

CFB0586582, CFB 2013 S. 241  

Services

Zeitschriftenspiegel
CFB 2013 S. IV

Neue Bücher
CFB 2013 S. V

Veranstaltungen
CFB 2013 S. VI

Personalia
CFB 2013 S. VIII

Tagungsbericht "Finanzdienstleister der neuen Generation"
CFB 2013 S. 185

Impressum
CFB 2013 S. 248

Vorschau

Deutsche SPAC im Kontext der Investorenentscheidung - Eine praxisorientierte Hilfestellung

SPAC werden als Mantelgesellschaften gegründet, um eine Unternehmensübernahme durchzuführen und locken potenzielle Zielunternehmen mit frischem Kapital sowie der Erfahrung und der Expertise der Gründer. Anhand von drei Fallstudien zu deutschen SPAC wird im Beitrag von Kai Henning Blume und Alexander Weiterer, ex post untersucht, inwiefern die Entscheidungsregel nach Jenkinson und Sousa (2011) vor einer Übernahme gute bzw. schlechte Investments für Investoren identifizieren konnte.

Einfache Unternehmensbewertung ohne Tax Shields

Seit Modigliani/Miller gilt, dass Vorteile aus der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Zinsaufwendungen (Tax Shields) den Unternehmenswert erhöhen. In Deutschland beruhen alle gängigen Bewertungsformeln auf dieser Prämisse. Der Beitrag von Dr. Kai Udo Pawelzik stellt Tax Shields in Frage und stellt alternative Bewertungsformeln zur Diskussion, die durch den Verzicht auf Tax Shields zu einer radikalen Vereinfachung der Unternehmensbewertung führen würden.